Wissenswertes

Arbeiten und Leben mit Genuss und Gewinn

Lassen sich Arbeit und Freizeit trennen?

In unserer Arbeitswelt lassen sich Arbeit und Freizeit fast nicht mehr trennen. Vorallem in dafür prädestinierten Berufen, wie die neuen "gesunden Berufe", Direct Marketing, Management, Coaches, Trainer - um hier nur einige zu nennen ....

Es ist schlecht vorstellbar, wenn eine Kommunikationstrainerin, ein Kommunikationstrainer in Gesellschaft durch Eigenschaften, wie Unsicherheit und Schüchternheit auffällt. Auch wenn sie/er auf der "Bühne" gut ankommt - es gibt auch solche SchauspielerInnen - , wird sie/er im Laufe der Zeit nicht mehr ernst genommen werden und in dem Überangebot an TrainerInnen untergehen. TrainerInnen gibt es ja mittlerweile genug. Oder ein/e Fintesstrainer/-in, die/der rauchend und Schnitzel verzerrend mit ensprechendem "Mitte- Umfang" am Mitternachtsbufett steht.

Wie finden Sie eine Person aus der Mode- oder Kosmetikbranche, die in ihrer Freizeit mit Jogginghose herumläuft (ausser natürlich beim Laufen)? Diese Menschen sind in Ihrer Freizeit damit beschäftigt, Ihren Beruf zu leben. Die/der Fitnesstrainer/-in wird ihren/seinen Körper auf Vordermann/-frau bringen oder versuchen zu erhalten, was ihr/sein Körper verspricht. TrainerInnen werden sich mitunter einer Supervision unterziehen. Ich spreche hier natürlich von Personen, die ihren Beruf lieben und leben.

ManagerInnen und (selbstständige) VerkäuferInnen spinnen ihr Netzwerk nicht nur in der Arbeitszeit, sondern auch in der Freizeit. Sie gehen mit potentiellen Kunden golfen, Tennis spielen oder gemeinsam essen - gemeinsam mit ihren Partnern. So werden aus Geschäftspartnern möglicherweise Freunde, die auch Kunden bleiben, selbst wenn sie das Unternehmen wechseln. Ganz besonders wichtig, wenn man in den so genannten "neuen" Ländern Kontakte sucht.

Netzwerktreffen gehören mittlerweile zu einer wichtigen Freizeitbeschäftigung - wobei das Wort "Netzwerk" ein sehr großes Gebiet umfasst. Hier kann es sich um ein selbst aufgebautes Netzwerk ebenso handeln, wie darum, das Netzwerk zu erweitern, indem Vorträge, Symposien und ähnliche Veranstaltungen besucht werden. Zu meinen "Pflichten" gehört es, von jeder Veranstaltung wenigstens einen Kontakt (eine Visitenkarte) mitzubringen.

Ganz ausschlaggebend dabei ist, dass der Beruf Freude bereitet. Nur dann ist es möglich, Beruf und Freizeit effizient zu verbinden und das auch zu genießen. Der neueste Trend - vorallem bei Menschen aus "gehobenen" Berufen - auszusteigen und sich "DEN" Beruf zu suchen. Authentizität leben  und den Beruf lieben - egal ob im Angestelltenverhältnis oder auf selbstständiger Basis. Somit werden Beruf, Hobby und Freizeit eines.

Und zwischendurch findet sich auch immer noch Zeit genug um seinen ganz speziellen Hobbies nachzugehen.


zurück